Coronavirus in der Grenzregion: FAQs für Verbraucher

Sowohl für die Einreise nach Deutschland, als auch nach Frankreich gibt es weiterhin Beschränkungen zu beachten. In Frankreich muss zudem in vielen privaten und öffentlichen Einrichtungen ein Gesundheitspass vorgelegt werden können. 

In unserem FAQ beantworten wir Verbraucherfragen für die Grenzregion.

FAQ

Ja.

Personen über 12 Jahren müssen bei Einreise nach Frankreich entweder einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung (letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage) oder einen Genesenennachweis mitführen.

Von diesen Regelungen befreit sind

  • Berufspendler,
  • Grenzbewohner, die sich nicht weiter als 30 km von ihrem Wohnsitz wegbewegen und deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden andauert,
  • Personen, die dringende berufliche Reisen tätigen, die einen Antigen- oder PCR-Tests kurzfristig nicht möglich machen.

Bei der Rückreise nach Deutschland müssen Berufspendler und Grenzbewohner keine besonderen Formalitäten beachten, sofern der Aufenthalt im Nachbarland nicht länger als 24 Stunden dauert.

Ansonsten gilt seit dem 1. August: Bei Einreise nach Deutschland muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können. Dies gilt sowohl für Reisen mit dem Flugzeug, der Bahn, dem Bus, dem Schiff als auch für Individualreisende. Die Regelungen gelten für alle Personen ab 12 Jahren.

Ja.

Bei der Einreise nach Deutschland sind Berufspendler und Grenzbewohner von der Nachweispflicht (Genesenen-, Test- oder Impfnachweis) befreit. Auch eine Quarantäne oder digitale Einreiseanmeldung sind nicht notwendig. Voraussetzung für Grenzbewohner: Aufenthalt im Nachbarland dauert nicht länger als 24-Stunden.

Alle anderen Reisenden über 12 Jahren müssen bei Einreise nach Deutschland einen der folgenden Nachweise vorlegen können:

  • Negativer Antigen- oder PCR-Test (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, Antigen-Test max. 48 Stunden alt)
  • Impfnachweis: letzte Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen
  • Genesenennachweis: Positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist.

Die Regelungen gelten für Reisen mit dem Flugzeug, der Bahn, dem Bus, dem Schiff sowie für Individualreisende. 

Bei der Rückkehr nach Frankreich ist ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis nötig. Dies gilt nicht bei kurzen grenzüberschreitenden Fahrten (unter 24 Stunden und nicht weiter als 30 km vom Wohnsitz entfernt).

Die Test- und Impfzertifikate wurden auf EU-Ebene harmonisiert. Dies bedeutet, dass der QR-Code auf dem Zertifikat auch in Frankreich (und in allen weiteren EU-Mitgliedstaaten) ausgelesen werden kann. Die wichtigsten Informationen sollten zudem in englischer Sprache angegeben sein. Ihr deutscher Impf- oder Testnachweis wird also auch in Frankreich anerkannt! Dies ist derzeit umso wichtiger, da in Frankreich der sogenannte "Pass Sanitaire" unerlässlich ist (d.h. ein Impf-, Test-, oder Genesenennachweis). Wer z.B. in Restaurants, Kinos oder Schwimmbäder gehen möchten, benötigt hierfür einen entsprechenden Nachweis.

Ob Ihr Zertifikat in Papier oder digitaler Form in einer App vorliegt ist egal: wichtig ist nur, dass Sie über einen QR-Code verfügen, der von dem Personal gescannt werden kann. Die App stellt lediglich den "Träger" Ihres Zertifikats dar. Sie können sowohl eine deutsche (z.B. die Corona-Warn-App) als auch französische (TousAntiCovid) App benutzen.

Der gelbe Impfausweis ist in Frankreich aber praktisch unbekannt. Entsprechend kann es hier zu Problemen bei der Anerkennung in Frankreich kommen.

Ja.

In Frankreich sind Geschäfte geöffnet. 

In größeren Einkaufszentren kann eine Nachweispflicht verlangt werden (dies entscheiden die jeweiligen Präfekten). Seit dem 8. September gilt dies nicht mehr für Departements, in denen der Inzidenswert unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. 

Eine Nachweispflicht gibt es für Cafés, Bars und Restaurants (dies gilt auch für die Außenbereiche).   

Der Zutritt mit einem digitalen COVID-Zertifikat aus Deutschland ist möglich, sofern sich Betreiber mit der französischen App „TousAntiCovidVerif“ verifiziert haben, mit der ausländische QR-Codes gelesen werden können.

Zur Sicherheit raten wir Ihnen, immer auch einen Papierausdruck mitzuführen, auf der Ihr Impfstatus in englischer Sprache aufgeführt ist. Der gelbe analoge Impfpass ist in Frankreich weitgehend unbekannt. Entsprechend kann es zu Problemen bei der Anerkennung kommen. 

Es ist auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische App zu importieren.

Für die Einreise nach Frankreich gilt: Personen über 12 Jahren, deren Zielort in Frankreich weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz in Deutschland entfernt liegt, benötigen bei Einreise einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

Rückkehr nach Deutschland: Bei der Einreise nach Deutschland muss die Nachweispflicht beachtet werden (Genesenen-, Test- oder Impfnachweis). Dies gilt nicht für Grenzbewohner, die sich lediglich für 24 Stunden in Frankreich aufhalten. 

Gut zu wissen: Ausländische Touristen müssen in Frankreich für Corona-Tests bezahlen. PCR-Tests kosten 43,89 € und Antigen-Schnelltests 25 € (bei diesen vom Staat festgelegten Preisen kommt häufig noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu). Ausnahmen gibt es, wenn der Test vom Arzt verschrieben wurde oder wenn man als Kontaktperson gilt.

Ja.

Es gilt jedoch eine Nachweispflicht für Freizeit- und Kultureinrichtungen (u. a. Kinos, Theater, Museen), in denen mehr als 50 Personen empfangen werden.

Seit dem 9. August wird eine Nachweispflicht für Cafés, Bars und Restaurants verlangt (dies gilt auch für die Außenbereiche).

Der Zutritt mit einem digitalen COVID-Zertifikat aus Deutschland ist möglich, sofern sich Betreiber mit der französischen App „TousAntiCovidVerif“ verifiziert haben, mit der ausländische QR-Codes gelesen werden können.

Zur Sicherheit raten wir Ihnen, immer auch einen Papierausdruck mitzuführen, auf der Ihr Impfstatus in englischer Sprache aufgeführt ist. Der gelbe analoge Impfpass ist in Frankreich weitgehend unbekannt. Entsprechend kann es zu Problemen bei der Anerkennung kommen. 

Es ist auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genesenennachweis in die französische App zu importieren.

Für die Einreise nach Frankreich gilt: Personen über 12 Jahren, deren Zielort in Frankreich weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz in Deutschland entfernt liegt, benötigen bei Einreise einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachwies für einen vollständigen Impfschutz.

Rückkehr nach Deutschland: Bei der Einreise nach Deutschland muss die Nachweispflicht beachtet werden (Genesenen-, Test- oder Impfnachweis). Dies gilt nicht für Verbraucher, die sich nur für 24 Stunden in Frankreich aufhalten.

Gut zu wissen: Ausländische Touristen müssen in Frankreich für Corona-Tests bezahlen. PCR-Tests kosten 43,89 € und Antigen-Schnelltests 25 € (bei diesen vom Staat festgelegten Preisen kommt häufig noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu). Ausnahmen gibt es, wenn der Test vom Arzt verschrieben wurde oder wenn man als Kontaktperson gilt.

Ja.

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Verbraucher aus der Grenzregion keine besonderen Vorschriften beachten, sofern sie sich an die 24-Stunden-Regelung halten.

Für alle anderen Verbraucher über 12 Jahren gilt die Nachweispflicht, d. h.  bei Einreise muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können.

Beachten Sie: Je nach Inzidenzwert kann der Zutritt zu Einzelhandelsgeschäften nur mit negativem Testnachweis bzw. vollständiger Corona-Schutzimpfung möglich sein.   

Für die Rückreise nach Frankreich benötigen Personen über 12 Jahren, deren Zielort weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz entfernt liegt, einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

Ja.

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Verbraucher aus der Grenzregion keine besonderen Vorschriften beachten, sofern sie sich an die 24-Stunden-Regelung halten.

Für alle anderen Verbraucher über 12 Jahren gilt die Nachweispflicht, d. h.  bei Einreise muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können.

Für den Besuch von Restaurants, Cafés, Bars sowie für Kultur- und Freizeiteinrichtungen kann insbesondere in Innenbereichen ein Nachweis erforderlich sein. 

Für die Rückreise nach Frankreich benötigen Personen über 12 Jahren, deren Zielort weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz entfernt liegt, einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

In Frankreich wird ein COVID-Zertifkat immer wichtiger und ist u.a. für den Besuch von Restaurants, Museen und Freizeitparks Pflicht.

COVID-Zertifikate aus anderen europäischen Ländern können auch mit ausländischen Apps vorgezeigt werden.

Falls Sie über ein COVID-Zertifikat aus Deutschland verfügen, sollten Sie Ihren QR-Code also mit der CovPass-App, der Corona-Warn-App oder der Luca-App vorzeigen können.

Zur Sicherheit empfehlen wir dennoch, immer einen Papierausdruck dabeizuhaben, der Ihren Impfstatus in englischer Sprache zeigt.

Es ist aber auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische App zu importieren.

Die französische Corona-App TousAntiCovid benötigen Sie, wenn Sie sich z. B. in einem Restaurant in eine digitale Rückrufliste eintragen möchten (anstatt Ihre Daten handschriftlich zu hinterlassen).

Übrigens: Auf allen Mobiltelefonen, die nicht in französischer Sprache betrieben werden, wird die französische App auf Englisch angezeigt.

Für eine Reise nach Frankreich sind Sie nicht unbedingt auf die französische Corona-App TousAntiCovid-App angewiesen.

Es ist allerdings möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische TousAntiCovid-App zu importieren.

Falls Sie über ein COVID-Zertifikat aus Deutschland verfügen, können Sie Ihren QR-Code ebenfalls mit einer deutschen App (CovPass-App, der Corona-Warn-App oder der Luca-App) vorzeigen.

Die französische App läuft übrigens parallel zur deutschen Corona-Warn-App. Dieser Vorteil erhöht Ihre Sicherheit bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, falls Sie regelmäßig die Grenze überqueren.

Auf jeden Fall benötigen Sie die französische App, wenn Sie sich z. B. in einem Restaurant in eine digitale Rückrufliste eintragen möchten (anstatt Ihre Daten handschriftlich zu hinterlassen).

Ja.

Ist der Arzttermin jedoch über 30 Kilometer von Ihrem Wohnsitz entfernt, benötigen Sie bei Einreise nach Frankreich einen negativen Antigen- oder PCR-Test, einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung (letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Bewohner aus der Grenzregion keine besonderen Vorschriften beachten, sofern sie sich an die 24-Stunden-Regelung halten. 

Für alle anderen Personen über 12 Jahren gilt die Nachweispflicht, d. h. bei Einreise muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können.

Ja.

Bei Einreise nach Frankreich ist entweder ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachwies für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei der Einreise nach Deutschland müssen Grenzbewohner keine besonderen Vorschriften beachten, sofern sie sich an die 24-Stunden-Regelung halten.

Alle anderen Personen müssen sich an die Nachweispflicht halten, d. h. bei Einreise muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können.

Ja.

Bei Einreise nach Frankreich ist entweder ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachwies für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei der Rückreise nach Deutschland müssen Bewohner aus der Grenzregion keine besonderen Vorschriften beachten, sofern sie sich an die 24-Stunden-Regelung halten.

Alle anderen Personen müssen sich an die Nachweispflicht halten, d. h. bei Einreise muss ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vorgelegt werden können.

Der Zweitwohnsitz kann in Frankreich besucht werden. 

Bei Einreise nach Frankreich ist ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei der Rückreise nach Deutschland ist evtl. ein Genesenen-, Test- oder Impfnachweis vonnöten. 

Ja.

Sie haben das Recht, einen deutschen Handwerker für Tätigkeiten in Frankreich zu beauftragen. Allerdings kann es sein, dass der Handwerker aufgrund der aktuellen Situation den Auftrag nicht annimmt.

Darüber hinaus gelten die französischen Vorschriften für die Mitarbeiterentsendung aus dem EU-Ausland nach Frankreich.

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik: Mitarbeiterentsendung nach Frankreich.

Grenzüberschreitende Informationen unserer Partner:

 

  • INFOBEST: Informationen für Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich & der Schweiz

Weitere Informationen für die Grenzregion

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus, die zum Grenzübertritt benötigt werden:

Informationen zum Coronavirus in bestimmten Gebieten:

Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) während der Corona-Krise:

 

Weitere Informationen in Sachen Coronavirus und Reiserecht in Europa

Vorsicht Falle

Zeiten, in denen die Menschen Angst um ihre Gesundheit haben, rufen betrügerische Unternehmen auf den Plan, die nur an Ihr Geld wollen.

Wir erklären Ihnen die Tricks und wie Sie sich davor schützen können auf unserer Seite: Betrugsmaschen in der Coronavirus-Krise.