Coronavirus in der Grenzregion: FAQs für Verbraucher

In Deutschland und Frankreich wurden die Corona-Regeln gelockert. Für die Einreise nach Frankreich bleiben aber weiter Beschränkungen bestehen. Hinzu kommt, dass für private und öffentliche Einrichtungen in Frankreich bald ein Impfnachnachweis verpflichtend wird.

In unserem FAQ beantworten wir Verbraucherfragen für die Grenzregion.

FAQ

Ja.

Personen über 12 Jahren müssen bei Einreise nach Frankreich entweder einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung (letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage) oder einen Genesenennachweis mitführen.

Von diesen Regelungen befreit sind

  • Berufspendler,
  • Grenzbewohner, die sich nicht weiter als 30 km von ihrem Wohnsitz wegbewegen und deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden andauert,
  • Personen, die dringende berufliche Reisen tätigen, die einen Antigen- oder PCR-Tests kurzfristig nicht möglich machen.

Da Frankreich seit dem 20. Juni vom RKI nicht mehr als Risikogebiet eingestuft wird, sind bei der Rückreise nach Deutschland weder eine Nachweispflicht (Genesenen-, Test- oder Impfnachweis), noch eine Quarantänepflicht oder eine digitale Einreiseanmeldung vonnöten.

Ja.

Frankreich wird vom RKI nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Bei der Einreise nach Deutschland sind Reisende damit von mehreren Verpflichtungen befreit. Das heißt, es ist weder eine Nachweispflicht (Genesenen-, Test- oder Impfnachweis), noch eine Quarantänepflicht notwendig. Auch die digitale Einreiseanmeldung entfällt.

Bei der Rückkehr nach Frankreich ist ein negativer Antigen- oder PCR-Test oder ein Genesenennachweis nötig. Dies gilt nicht bei kurzen grenzüberschreitenden Fahrten (unter 24 Stunden und nicht weiter als 30 km vom Wohnsitz entfernt).

Befreit von einer Testpflicht sind auch Personen, die bereits vollständig gegen COVID-19 geimpft sind (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage). Ein Nachweis ist mitzuführen.

Ja.

In Frankreich sind Geschäfte geöffnet. Ein negativer Corona-Test bzw. ein vollständiger Impfschutz werden aktuell nicht verlangt.

Ab Anfang Augst wird jedoch eine Nachweispflicht für größere Einkaufszentren sowie für die Innenräume von Cafés, Bars und Restaurants verlangt.

Der Zutritt soll auch mit einem digitalen COVID-Zertifikat aus Deutschland möglich sein, sofern sich Betreiber mit der französischen App „TousAntiCovidVerif“ verifiziert haben, mit der ausländische QR-Codes gelesen werden können.

Zur Sicherheit raten wir Ihnen aber, immer auch einen Papierausdruck mitzuführen, auf der Ihr Impfstatus in englischer Sprache aufgeführt ist. Der gelbe analoge Impfpass ist in Frankreich weitgehend unbekannt. Entsprechend kann es zu Problemen bei der Anerkennung kommen. 

Neuerdings ist es auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische App zu importieren.

Für kleinere Einkaufszentren und den Einzelhandel ist aktuell keine Nachweispflicht geplant.

Für die Einreise nach Frankreich gilt: Personen über 12 Jahren, deren Zielort in Frankreich weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz in Deutschland entfernt liegt, benötigen bei Einreise einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

Rückkehr nach Deutschland: Bei der Einreise nach Deutschland sind keine besonderen Vorschriften zu beachten.  

Gut zu wissen: Seit dem 7. Juli müssen ausländische Touristen in Frankreich für Corona-Tests bezahlen. PCR-Tests kosten 43,89 € und Schnelltests 25 €. Ausnahmen gibt es, wenn der Test vom Arzt verschrieben wurde oder wenn man als Kontaktperson gilt.

Ja.

Seit dem 21. Juli 2021 gilt jedoch für Personen ab 12 Jahren eine Nachweispflicht für Freizeit- und Kultureinrichtungen (u. a. Kinos, Theater, Museen), in denen mehr als 50 Personen empfangen werden.

Ab Anfang Augst wird dann eine Nachweispflicht für größere Einkaufszentren sowie für die Innenräume von Cafés, Bars und Restaurants verlangt.

Der Zutritt soll auch mit einem digitalen COVID-Zertifikat aus Deutschland möglich sein, sofern sich Betreiber mit der französischen App „TousAntiCovidVerif“ verifiziert haben, mit der ausländische QR-Codes gelesen werden können.

Zur Sicherheit raten wir Ihnen aber, immer auch einen Papierausdruck mitzuführen, auf der Ihr Impfstatus in englischer Sprache aufgeführt ist. Der gelbe analoge Impfpass ist in Frankreich weitgehend unbekannt. Entsprechend kann es zu Problemen bei der Anerkennung kommen. 

Neuerdings ist es auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische App zu importieren.

Für die Einreise nach Frankreich gilt: Personen über 12 Jahren, deren Zielort in Frankreich weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz in Deutschland entfernt liegt, benötigen bei Einreise einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachwies für einen vollständigen Impfschutz.

Rückkehr nach Deutschland: Bei der Einreise nach Deutschland sind keine besonderen Vorschriften zu beachten.  

Gut zu wissen: Seit dem 7. Juli müssen ausländische Touristen in Frankreich für Corona-Tests bezahlen. PCR-Tests kosten 43,89 € und Schnelltests 25 €. Ausnahmen gibt es, wenn der Test vom Arzt verschrieben wurde oder wenn man als Kontaktperson gilt.

Ja.

Bei der  Einreise nach Deutschland sind keine besonderen Vorschriften mehr zu beachten. Verbraucher benötigen also keinen Genesenen-, Test- oder Impfnachweis bei Einreise.

Beachten Sie aber: Je nach Inzidenzwert kann der Zutritt zu Einzelhandelsgeschäften nur mit negativem Testnachweis bzw. vollständiger Corona-Schutzimpfung möglich sein.   

Für die Rückreise nach Frankreich benötigen Personen über 12 Jahren, deren Zielort weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz entfernt liegt, einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

Ja.

Bei der Einreise nach Deutschland sind keine besonderen Vorschriften mehr zu beachten. Verbraucher benötigen also keinen Genesenen-, Test- oder Impfnachweis bei Einreise.

Auch für den Besuch von Restaurants, Café, Bars sowie für Kultur- und Freizeiteinrichtungen gibt es aktuell keine Nachweispflicht.

Beachten Sie aber: Je nach Inzidenzwert kann der Zutritt nur mit negativem Testnachweis bzw. vollständiger Corona-Schutzimpfung möglich sein.   

Für die Rückreise nach Frankreich benötigen Personen über 12 Jahren, deren Zielort weiter als 30 Kilometer von ihrem Wohnsitz entfernt liegt, einen negativen Antigen- oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz.

In Frankreich wird ein COVID-Zertifkat immer wichtiger und ab 21. Juli. bzw. Anfang August für den Besuch von Restaurants, Museen, Freizeitparks usw. zur Pflicht.

Laut Angaben der französischen Regierung sollen COVID-Zertifikate aus anderen europäischen Ländern auch mit ausländischen Apps vorgezeigt werden können.

Falls Sie über ein COVID-Zertifikat aus Deutschland verfügen, sollten Sie Ihren QR-Code also mit der CovPass-App, der Corona-Warn-App oder der Luca-App vorzeigen können.

Zur Sicherheit empfehlen wir dennoch, immer einen Papierausdruck dabeizuhaben, der Ihren Impfstatus in englischer Sprache zeigt.

Es ist aber auch möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische App zu importieren.

Die französische Corona-App TousAntiCovid benötigen Sie, wenn Sie sich z. B. in einem Restaurant in eine digitale Rückrufliste eintragen möchten (anstatt Ihre Daten handschriftlich zu hinterlassen).

Übrigens: Auf allen Mobiltelefonen, die nicht in französischer Sprache betrieben werden, wird die französische App auf Englisch angezeigt.

Für eine Reise nach Frankreich sind Sie nicht unbedingt auf die französische Corona-App TousAntiCovid-App angewiesen.

Neuerdings ist es aber möglich, einen deutschen Impf-, Test- oder Genensenennachweis in die französische TousAntiCovid-App zu importieren.

Falls Sie über ein COVID-Zertifikat aus Deutschland verfügen, sollten Sie Ihren QR-Code ebenfalls mit einer deutschen App (CovPass-App, der Corona-Warn-App oder der Luca-App) vorzeigen können.

Die französische App läuft übrigens parallel zur deutschen Corona-Warn-App. Dieser Vorteil erhöht Ihre Sicherheit bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, falls Sie regelmäßig die Grenze überqueren.

Auf jeden Fall benötigen Sie die französische App, wenn Sie sich z. B. in einem Restaurant in eine digitale Rückrufliste eintragen möchten (anstatt Ihre Daten handschriftlich zu hinterlassen).

Ja.

Ist der Arzttermin jedoch über 30 Kilometer von Ihrem Wohnsitz entfernt, benötigen Sie bei Einreise nach Frankreich einen negativen Antigen- oder PCR-Test, einen Genesenennachweis oder einen Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung (letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Für die Einreise nach Deutschland sind keine besonderen Vorschriften zu beachten.

Ja.

Bei Einreise nach Frankreich ist entweder ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachwies für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Für die Einreise nach Deutschland sind aktuell keine besonderen Verpflichtungen zu beachten.

Ja.

Bei Einreise nach Frankreich ist entweder ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachwies für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei der Rückreise nach Deutschland, sind keine besonderen Vorschriften zu beachten.

Der Zweitwohnsitz kann in Frankreich besucht werden. 

Bei Einreise nach Frankreich ist ein negativer Antigen- oder PCR-Test (<72 Stunden), ein Genesenennachweis oder ein Nachweis für eine vollständige Corona-Schutzimpfung erforderlich (die letzte Impfdosis muss mindestens 7 Tage zurückliegen oder im Falle des Impfstoffes Janssen/Johnson & Johnson 28 Tage).

Bei Rückkehr nach Deutschland gibt es aktuell keine besonderen Vorschriften zu beachten.

Ja.

Sie haben das Recht, einen deutschen Handwerker für Tätigkeiten in Frankreich zu beauftragen. Allerdings kann es sein, dass der Handwerker aufgrund der aktuellen Situation den Auftrag nicht annimmt.

Darüber hinaus gelten die französischen Vorschriften für die Mitarbeiterentsendung aus dem EU-Ausland nach Frankreich.

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik: Mitarbeiterentsendung nach Frankreich.

Grenzüberschreitende Informationen unserer Partner:

 

  • INFOBEST: Informationen für Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich & der Schweiz

Weitere Informationen für die Grenzregion

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus, die zum Grenzübertritt benötigt werden:

Informationen zum Coronavirus in bestimmten Gebieten:

Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) während der Corona-Krise:

 

Weitere Informationen in Sachen Coronavirus und Reiserecht in Europa

Vorsicht Falle

Zeiten, in denen die Menschen Angst um ihre Gesundheit haben, rufen betrügerische Unternehmen auf den Plan, die nur an Ihr Geld wollen.

Wir erklären Ihnen die Tricks und wie Sie sich davor schützen können auf unserer Seite: Betrugsmaschen in der Coronavirus-Krise.