Doppelbesteuerungsabkommen

Eine Zusatzregelung im deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommen sorgt für Steuernachteile bei manchen Grenzgängern.

Stand der Informationen : Juli 2018

Im März 2015 haben sich Deutschland und Frankreich auf ein Zusatzabkommen zum bislang bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen geeinigt. Grund hierfür war in erster Linie, dass die Besteuerung von Renten aus dem jeweils anderen Land neu geregelt werden sollte. Gleichzeitig kam es auch zu einer Änderung des Grenzgängerstatus für Beschäftigte in Einrichtungen mit öffentlichen Trägern wie Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und Universitäten.

Deutsche Angestellte dieser Einrichtungen, die in Frankreich wohnen, sind seit dem 1. Januar 2016 nicht mehr von der deutschen Lohn- und Einkommenssteuer befreit. Stattdessen sind sie in Deutschland beschränkt steuerpflichtig. Für Betroffene hat das schwerwiegende finanzielle Folgen. So hat sich deren Steuerlast teilweise verdreifacht.

Anfragen beim Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. haben gezeigt, dass bei Bürgern der Grenzregion akuter Informationsbedarf besteht, wie mit der neuen Situation umgegangen werden kann.

Aus diesem Grunde hat das ZEV in Kooperation mit Infobest Strasbourg-Kehl am 27. April 2016 eine Informationsveranstaltung in der Kehler Stadthalle abgehalten. 120 interessierte Besucher wollten nicht nur mehr über die neuen gestzlichen Regelungen wissen, sondern auch, wie finanzielle Folgen abgemildert werden können.

Informationsmaterial: 


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