Coronavirus: Was bedeutet das für Verbraucher in der Grenzregion?

Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gehört Corona noch zum Alltag. Aufgrund der großen Anzahl an Geimpften und Genesenen wurden in beiden Ländern einige der Maßnahmen wieder gelockert.

Wir haben aktuelle Corona-Regeln zusammengefasst und erklären Ihnen, worauf Sie in der deutsch-französischen Grenzregion achten müssen.

Corona: Grenzübertritt nach Frankreich, Deutschland und die Schweiz

Alles was Sie wissen müssen, finden Sie in nur 30 Sekunden in unserem interaktiven Tool.

Aktuelle Corona-Lage im Überblick

Aktuelle Maßnahmen in Frankreich:  

  • Seit dem 16. Mai gilt keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Personennahverkehr und bei Langstreckenfahrten. Eine Maske wird somit nur noch in Krankenhäusern und Arztpraxen verlangt.
  • Seit 14. März gilt freier Zutritt zu Restaurants, Bars, Konzerten, Museen, Messen, Diskotheken, Zügen, Bussen, etc. Die 2G-Regel entfällt.
  • Nur noch für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) für Personen ab 12 Jahren.


Aktuelle Maßnahmen in Deutschland:

Frankreich gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet. Dies hat für Einreisende (ab 12 Jahren) folgende Auswirkungen:

Bei Ein- bzw. Rückreise nach Deutschland gilt weiterhin eine Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenennachweis). Einreiseanmeldung oder Quarantäne sind nicht mehr verpflichtend.

Personen, die sich weniger als 24 Stunden in Frankreich aufgehalten haben oder die für weniger als 24 Stunden nach Deutschland reisen, unterliegen keiner Nachweispflicht.

Hier finden Sie näheres zu den aktuellen Corona-Regeln in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Einreise nach Frankreich

Bei Einreise nach Frankreich müssen Personen ab 12 Jahren einen der folgenden Nachweise vorlegen können:

  • Impfnachweis (9 Monate nach der Grundimmunisierung ist eine Boosterimpfung erforderlich)
  • Genesenennachweis (positiver PCR- oder Antigen-Test, mind. 11 Tage alt und nicht älter als 6 Monate) 
  • negativer Antigentest (< 48 Stunden) oder PCR-Test (< 72 Stunden)  

Eine Ausnahme hat Frankreich für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden in einem Radius von 30 Kilometern (ab Wohnsitz) festgelegt.

Nutzen Sie unser interaktives Tool zur grenzüberschreitenden Mobilität, um schnell die passenden Informationen für Ihre Situation zu erhalten.

Welche Regeln gelten in Frankreich?

Die französische Regierung hat u. a. die folgenden Maßnahmen durchgesetzt:
 

3G-Regel nur noch für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen

Seit dem 14. März gibt es keine Zugangsbeschränkungen mehr für Restaurants, Bars, Konzerte, Museen, Messen, Diskotheken, Züge, Busse, etc. Der französische „pass vaccinal“ (entspricht der 2G-Regel: vollständig geimpft oder genesen) wird nicht mehr benötigt. 

Nur noch für den Zutritt zu Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) für Personen ab 12 Jahren

 

Maskenpflicht nur noch in Krankenhäusern und in Arztpraxen

Am 16. Mai 2022 fiel die Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und bei Langstreckenfahrten

Eine Maske ist somit nur noch in Krankenhäusern und Arztpraxen Pflicht. Dies gilt für Personen ab 6 Jahren.

 

Kostenpflichtige PCR- und Schnelltests

Touristen müssen in Frankreich für Corona-Tests zahlen. Ausnahmen gibt es, wenn ein Test vom Arzt verschrieben wurde oder wenn man als Kontaktperson gilt.

Die Preise liegen bei ca. 22 € für einen Antigen-Schnelltest und ca. 44 € für einen PCR-Test (bei diesen vom Staat festgelegten Preisen kommt häufig noch eine Bearbeitungsgebühr hinzu).

Bereits seit Oktober 2021 sind PCR- und Antigen-Schnelltests für alle kostenpflichtig, also auch für Personen mit Wohnsitz in Frankreich.

Krankenkassen übernehmen die Kosten dann nur noch,

  • wenn man geimpft oder minderjährig ist 
  • wenn für Ungeimpfte eine ärztliche Verschreibung vorliegt oder wenn man von der Krankenkasse als Kontaktperson eingestuft wurde
  • wenn man sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen kann. In diesem Fall erhalten Personen von ihrem Arzt ein entsprechendes Attest, um sich weiterhin kostenlos testen lassen zu können

 

Mehr Informationen zu den Corona-Maßnahmen in Frankreich auf gouvernement.fr (auf Französisch).

Nähere Angaben zu den Einreiseregelungen gibt´s beim französischen Außenministerium.

COVID-Zertifikate aus Deutschland werden anerkannt

Digitale COVID-Zertifikate sind in erster Linie für den freien Verkehr von Reisenden innerhalb der EU bestimmt. Das heißt, Sie können diese problemlos bei der Einreise nach Frankreich mit dem Smartphone vorzeigen.   

Natürlich können Sie auch den Papierausdruck des COVID-Zertifikats verwenden. 

Es ist übrigens möglich, einen deutschen Impf- oder Genesenennachweis in die französische TousAntiCovid-App / französische Corona-App zu importieren.

Bedenken Sie: der analoge gelbe Impfausweis aus Deutschland ist in Frankreich unbekannt. Es kann also zu Problemen bei der Anerkennung kommen. 

Einreise/ Rückreise nach Deutschland

Seit dem 3. März 2022 gilt Frankreich nicht mehr als Hochrisikogebiet (Robert Koch-Institut). 

Für Einreisende hat dies folgende Auswirkungen:

  • Bei Ein- bzw. Rückreise nach Deutschland gilt für Personen ab 12 Jahren eine Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenennachweis). 

Einreiseanmeldung oder Quarantäne sind nicht mehr verpflichtend.

Bei einem Testnachweis dürfen negative Antigen- und PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein.

Personen, die sich weniger als 24 Stunden in Frankreich aufgehalten haben oder die für weniger als 24 Stunden nach Deutschland reisen, unterliegen nicht der Nachweispflicht.

Nutzen Sie unser interaktives Tool zur grenzüberschreitenden Mobilität, um schnell die passenden Informationen für Ihre Situation zu erhalten.

Über das Robert Koch-Institut können Sie das für Sie zuständige Gesundheitsamt ermitteln.

Unter der Telefonnummer 116 117 erfahren Sie, wo Sie einen Corona-Test machen lassen können.

Weitere Informationen für die Grenzregion

Grenzüberschreitende Informationen gibt es auch bei:

 

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus, die zum Grenzübertritt benötigt werden:

Informationen zum Coronavirus in bestimmten Gebieten:

Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) während der Corona-Krise:

 

Weitere Informationen in Sachen Coronavirus und Reiserecht in Europa

Vorsicht Falle

Zeiten, in denen die Menschen Angst um ihre Gesundheit haben, rufen betrügerische Unternehmen auf den Plan, die nur an Ihr Geld wollen.

Wir erklären Ihnen die Tricks und wie Sie sich davor schützen können auf unserer Seite: Betrugsmaschen in der Coronavirus-Krise.