Leben und arbeiten am Oberrhein: Wissen, wer weiterhilft

Wer in der Grenzregion unterwegs ist, lebt oder arbeitet hat viele Fragen. Bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner hilft der neu aufgelegte „Grenzüberschreitende Leitfaden für das Oberrheingebiet“.

Kehl – Egal, ob zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit. Der Gang ins Nachbarland ist für die Menschen in der Grenzregion, Deutschland - Frankreich - Schweiz, zur Gewohnheit geworden. Im Alltag stellen sich aber dennoch viele Fragen. Wer kann z. B. weiterhelfen, wenn man auf der anderen Rheinseite arbeiten möchte? In diesem Fall ist die EURES-T Rhin Supérieur der Bundesagentur für Arbeit der richtige Ansprechpartner.

Mehr als 90 Anlaufstellen, sortiert nach Themenbereichen wie Anwalt, Handwerker, Rente, Versicherung usw., umfasst der neu aufgelegte „Grenzüberschreitende Leitfaden für das Oberrheingebiet“ des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V. Er enthält Internetseiten, Adressen und Telefonnummern von Ansprechpartnern, die Bürgerinnen und Bürgern bei grenzüberschreitenden Angelegenheiten weiter helfen können und erklärt kurz deren Tätigkeit.

Vor allem im Oberrheingebiet erfreut sich der Leitfaden großer Beliebtheit, da er seit 2014 den Menschen den Alltag in der Grenzregion erleichtert. Aus diesem Grund wird er auch kontinuierlich ergänzt und weiter entwickelt. So ist in der neuen Ausgabe das Thema „Schlichtung“ hinzugekommen. Unter dieser Rubrik gibt es z. B. Informationen zu Fin-Net, das bei Problemen mit einem Kreditinstitut im EU-Ausland hilft. Oder zur Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle. Diese ist in Kehl ansässig und hilft Verbrauchern dann weiter, wenn keine andere Schlichtungsstelle zuständig ist.

Der „Grenzüberschreitende Leitfaden für das Oberrheingebiet“ ist sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache erhältlich und kann kostenlos auf der Internetseite des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V. www.cec-zev.eu als pdf-Datei heruntergeladen werden.